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Unsere Methoden A-Z
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Beim Benchmark werden mehrere Konkurrenzprodukte einer Kategorie vergleichend analysiert und getestet. Als Ergebnis erhalten Sie einen ausführlichen Vergleich, der die Stärken und Schwächen der einzelnen Produkte im Detail beschreibt.
Aus Marktforschungsdaten und Interviewergebnissen modellieren wir mehrere (hypothetische) typische Benutzer. Diese sogenannten Personas und ihr Nutzungsprofil werden detailliert ausformuliert. Solche Profile dienen während der Konzeption und Entwicklung als Grundlage zur Priorisierung von Features und zur Bewertung von Designalternativen. Wir holen "die User" aus der Anonymität und schaffen für alle Beteiligten eine leicht verständliche Ausgangsbasis.
Die Begriffswelt der Benutzer ist in der Regel sehr verschieden von den in Projekten intern verwendeten Begriffen. Mit Card Sorting Tests kommen wir dieser Begriffswelt auf die Spur. Diese Methode trägt wesentlich dazu bei, intuitive Navigationssysteme und Bezeichnungen zu finden.
Wenige Projekte starten von Null. Eine wertvolle Informationsquelle ist das bereits bestehende System. Alle Inhalte werden inventarisiert und geordnet. Insbesondere in Verbindung mit Logfile-Analyse und Prozessanalyse wird so ein guter Ausgangspunkt für eine optimale Informationsarchitektur geschaffen.
Aufgrund umfangreicher Erfahrung aus Nutzungstests können wir Entwürfe auch direkt evaluieren und auf allgemeine Usability-Probleme hin untersuchen. Es gibt verschiedene Inspektionsmethoden, die je nach Fragestellung und gewünschter Tiefe angewendet werden.
Fokusgruppen eignen sich besonders für Fragestellungen zur Einführung neuer Produkte. Wir können auf diesem Weg sehr früh herausfinden, ob geplante Produktfeatures überhaupt auf Akzeptanz stoßen. Ein erfahrener Moderator diskutiert dabei mit mehreren Gruppen (je 6 - 8 Personen). Durch die Gruppendynamik werden dabei verschiedene Positionen bezogen und argumentativ belegt.
In Nutzungsszenarien (Use Cases) beschreiben wir komplexe zielgerichtete Abläufe (Tasks) bei der Benutzung des Produkts. Diese Ebene der Beschreibung dient als Kontrollinstrument für den gesamten Entwicklungsprozess. Vor allem bei der Konstruktion der Informationsarchitektur und bei der Qualitätssicherung sind Szenarien sehr wertvoll.
Die Informationsarchitektur ist quasi der Bauplan einer Website oder eines Anwenderprogramms - die für den Nutzer sichtbare Struktur. Effizienz und Benutzbarkeit basieren wesentlich auf einer intuitiven Struktur, welche typische Nutzungsprozesse und die Begriffswelt der Anwender widerspiegelt. Um eine gute Informationsarchitektur zu erhalten, werden viele der auf dieser Seite beschriebenen Methoden zusammengeführt.
Die Konzeption der Benutzerführung wird auch als "Interaktionsdesign" bezeichnet. Dazu gehört die Auswahl und Anordnung von passenden GUI-Elementen (Graphical User Interface), sowie die Ausgestaltung von komplexen Abläufen und die Sicherstellung konsistenter Bedienkonventionen. Nicht Teil des Interaktionsdesign ist die visuelle Gestaltung im Sinne der CI. Eine typische Vorgehensweise für das Interaktionsdesign ist Rapid Prototyping und Testing.
Für den Print-Bereich ist es Routine, verschiedene Entwürfe wichtiger Seiten mit der Zielgruppe zu testen (Design, Likes & Dislikes).
Wir haben diese Methode aufgegriffen und für den Online-Bereich weiterentwickelt. Einfache Tests mit Screenshots sind wenig aussagekräftig, weil sie nicht das übliche Look-and-Feel einer Website bieten. Aus diesem Grund erstellen wir Prototypen, die sich von echten Webseiten quasi nicht unterscheiden lassen und komplett verlinkt sind. Durch die natürliche Testsituation erhalten Sie sehr hochwertige Informationen.
Benutzeraktivitäten werden auf dem Server protokolliert. Mit Hilfe dieser Protokolle lassen sich bis zu einem gewissen Grad die Benutzerinteraktionen nachvollziehen. Daraus können wiederum Rückschlüsse gezogen werden über die Relevanz einzelner Bereiche. Auffällige Muster können außerdem auf Nutzungsprobleme hinweisen (z.B. Exit Points). Wir helfen Ihnen auch bei der Definition geeigneter Metriken, um ein kontinuierliches Controlling mit Hilfe der Logfiles einzuführen.
Für statistisch valide Informationen bieten sich Online-Umfragen an. Gemeinsam mit unserem Partner Outermedia können wir die komplette Durchführung und Auswertung mit dem Tool "ProQuest" anbieten, das umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten bietet (auch für Flash-Animationen) und bei Bedarf Auswertungen in Echtzeit liefert.
Gerade bei Software- und Webangeboten, die dem Benutzer die Arbeit erleichtern oder zusätzliche Möglichkeiten bieten sollen (etwa Intranet oder Procurement), ist das Wissen darum, in welchen Prozessen diese Arbeit bisher stattfindet, sehr wichtig. In einer Prozessanalyse (engl. Task oder Workflow Analysis) untersuchen wir die verschiedenen Abläufe vor dem Hintergrund der Ziele und Rahmenbedingungen. Damit ist die Entwicklung eines Systems möglich, das gerade weil es die gewohnten Arbeitschritte erleichtert oder verbessert, schnell akzeptiert wird, leicht zu erlernen ist und die Arbeit effizienter macht.
Auf dem Weg vom Grobkonzept zum Feinkonzept können sehr viele Fehler vermieden werden, indem das User Interface bereits in der Konzeptionsphase getestet wird. Dies ist selbst bei komplexen Transaktionssystemen möglich: Mit Tools wie PHP, Python oder Interaktiven Screenshots lassen sich zentrale Prozesse sehr schnell hinreichend abbilden. Dabei können sowohl interaktiven Prototypen als auch Papiermodelle wertvolle Dienste leisten, um frühzeitig Feedback von typischen Benutzern einzuholen. Damit können die meisten Probleme aufgedeckt und abgefangen werden. Werden dieselben Probleme erst später sichtbar, erfordert die Korrektur einen sehr hohen Aufwand.
Viele Entscheidungen zur Benutzerführung können erst in der Produktionsphase getroffen werden. Ein Usability Styleguide hilft Programmierern und Designern dabei, Usability-kritische Faktoren zu berücksichtigen und Benutzeroberflächen stets konsistent und leicht bedienbar zu gestalten.
Usability Testing kann Ihnen schnell und fundiert aufzeigen, wie gut Ihr Produkt auf Ihre Zielgruppe angepasst ist. Idealerweise sollte Usability Testing so frühzeitig durchgeführt werden, dass die Ergebnisse in der Implementierung noch berücksichtigt werden können. Aber auch für einen Relaunch oder die Modifikation eines bestehenden Angebots werden entscheidende Informationen gewonnen. Es gibt verschiedene Methoden, die je nach Fragestellung angewendet werden:
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Thinking Aloud Methode
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Performance Messung |
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Coaching Methode |
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Blickverlaufanalyse |
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Frageprotokoll |
User Centered Design (UCD) ist ein Vorgehensmodell zur Gestaltung interaktiver Systeme.
Alle unsere Methoden sind an diesem Vorgehensmodell orientiert. Es ist im ISO-Standard 13407
festgeschrieben (Human-centered design process for interactive systems). Die Grundidee kann in zwei kurzen
Formeln beschrieben werden: "Know your user!" und "You are not your user!". D.h. Interaktion lässt sich nur dann erfolgreich
gestalten, wenn die Nutzer und der Nutzungskontext bei der Entwicklung berücksichtigt werden.
Die Zielgruppen-Exploration untersucht im Detail, wie Ihre Zielgruppe ein
neu geplantes Angebot nutzen würde. Hier geht es vor allem darum, die Relevanz
von Funktionen und Features auszutesten und entsprechend der
Zielgruppenreaktion zu planen. Damit wird die Gefahr minimiert, an der Zielgruppe
"vorbei" zu entwickeln. Als Methoden werden Fokusgruppen und
Interviews eingesetzt. Die Zielgruppen-Exploration ist auch eine optimale Grundlage
für die Modellierung von Benutzertypen.
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